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Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 07:44 Uhr
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Psoriasis (Schuppenflechte)

  • neben der Neurodermitis (atopisches Ekzem) die häufigste chronisch-entzündliche Hauterkrankung

  • die Behandlungsoptionen sind erheblich besser als bei der Neurodermitis (atopisches Ekzem)

  • exanthematische Verlaufsformen haben eine sehr gute Chance auf eine langfristige Abheilung

  • die chronisch-stationären Verlaufsformen werden abhängig vom Schweregrad äußerlich (topisch) oder innerlich (systemisch) behandelt

  • obwohl keine Ausheilung zu erzielen ist, ist heute eine Abheilung aller Hautveränderungen ein realistisches Behandlungsziel

  • Nagelveränderungen (Psoriasis unguium) verlangen in der Regel eine innerliche Behandlung, wenn eine Abheilung erreicht werden soll

  • für die Behandlung der Psoriasis im Gesichts- und Genitalbereich sowie den Hautfalten sind die topischen Calcineurin-Inhibitoren (Protopic® und Elidel®) wirksame kortison-freie Behandlungsmöglichkeiten

 

Epidemiologische Daten

Die Psoriasis gehört zu den häufigen Hauterkrankungen. Für Deutschland liegt die Inzidenz bei etwa 2%. Die Erkrankung ist nicht auf einen bestimmten Lebensabschnitt beschränkt und kommt in allen Altersschichten vor, wobei zwischen dem 15. und 40. Lebensjahr Neuerkrankungen am häufigsten beobachtet werden. Beide Geschlechter erkranken etwa gleich häufig. Der Typ I mit einem frühen Beginn (< 40 Jahre), positivem HLA-Muster und positiver Familienanamnese wird vom Typ II, der später auftritt (> 40 Jahre) und keine HLA-Assoziation und eine leere Familienanamnese bezüglich Psoriasis aufweist, abgegrenzt. Der Krankheitsverlauf beim Typ II ist zumeist milder als beim Typ I.


Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 08:05 Uhr