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Pityriasis versicolor PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 24. März 2010 um 19:49 Uhr

Häufigkeiten

In Deutschland mit gemäßigtem Klima ist von einer Prävalenz zwischen 1 und 4 % auszugehen, wobei in tropischen Ländern zwischen 30 und 40% der Bevölkerung betroffen sind.
Geschlechtsverteilung: Es bestehen keine geschlechtsspezifischen Unterschiede.

Klinik

Überwiegend zeigen sich ovaläre Hautareale von weißlicher, rötlicher oder auch bräunlicher Farbe, die eine sehr feinlamellöse (pityriasisforme) Schuppung aufweisen. Durch Konfluenz entstehen auch grössere Areale.
Prädilektionsstellen sind der obere Stamm, Nacken und Oberarme.
Subjektive Symptome fehlen häufig ganz, gelegentlich besteht ein leichtes Jucken.
Exogene Auslösefaktoren der Pityriasis versicolor sind v.a. hohe Temperaturen in Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit, was auch die hohen Erkrankungszahlen in den Tropen erklärt. Ein seborrhoischer Hauttyp, Hyperhidrosis und eine orale Steroidbehandlung bzw. eine Immunsuppression anderer Ursache sind die wichtigsten endogenen Provokationsfaktoren.
Die Rezidivhäufigkeit der Erkrankung ist sehr hoch und beträgt im 1. Jahr 60% und im 2. Jahr 80%. Aus diesem Grund ist die Beratung über eine Rezidivprophylaxe sinnvoll.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 24. März 2010 um 19:53 Uhr